Golf ist ohne Zweifel hauptsächlich ein Mentalsport und daher dafür prädestiniert, um erlernte Mentaltechniken erfolgreich anzuwenden.
Wir behaupten: Der Erfolg am Golfplatz wird zu 100% im Kopf entschieden.
In kaum einem anderen Sport hat die Spielerin oder der Spieler unbehindert von äußeren Einflüssen so viel Zeit, sich über Vergangenes, Aktuelles und Zukünftiges so viele Gedanken zu machen. Daher ist entscheidend, wann wir was, wie lange und zu welchem Zweck denken.
Und in kaum einer anderen Sportart ist das Zusammenspiel zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein so ausschlaggebend über Erfolg oder Misserfolg eines Schlages oder des gesamten Spiels.
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Und letztendlich: Wo bleibt das spezifische Techniktraining?
In jeder Sportart, wie auch bei jeder anderen Tätigkeit, ist die Basis für das Entwickeln bestimmter Fähigkeiten die Nachahmung von Anderen und gegebenenfalls das Lernen durch Anweisung von Dritten. Seit unserer Geburt und Zeit unseres gesamten Lebens lernen wir, bewusst oder unbewusst.
Beim Golf wird allerdings dem Techniktraining speziell vom Anfänger und dem ambitionierten Amateur meist zu viel Platz eingeräumt und dabei übersehen, dass es darum geht, sich wiederholbare Routinen zu erarbeiten, die erfolgreich sind und nicht darum, exakte Abläufe nachzuvollziehen, die nicht zur eigenen Persönlichkeit und Konstitution passen. Verkrampfung, Stress und Ängste sind die Folgen.
95% aller Golferinnen und Golfer trainieren die spezifische Golftechnik zum Teil mit unterschiedlichen Pros, aber nur ca. 10% trainieren regelmäßig allgemeine Mentaltechniken und gar nur 1-5% spezifische Mentaltechniken, die im Golfbereich einsetzbar sind.
Wenn wir auf unseren Körper hören und hinspüren und aufmerksam sind, sind radikale Verbesserungen unseres aktuellen Leistungsniveaus auch ohne exzessives Techniktraining zu erreichen. Es geht also um die Ausgewogenheit der eingesetzten Mittel und angewandten Techniken.
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